1882
Die Hallesche Straßenbahn AG eröffnet die erste Pferdebahn.

1891
Aufnahme des elektrischen Straßenbahnbetriebes durch die AEG Stadtbahn. Halle hat als erste Stadt in Europa ein elektrisches Straßenbahnnetz.

1902
Die "Elektrische Straßenbahn Halle - Merseburg" verbindet die Gemeinden Ammendorf und Schkopau mit Halle und Merseburg.

1917
Die Hallesche Straßenbahn AG und die AEG Stadtbahn werden zur Städtischen Straßenbahn Halle vereinigt.

1918
Die Merseburger Überlandbahn AG (MÜBAG) nimmt ihren Betrieb auf.

1922
Preissteigerungen und Linienkürzungen durch Inflation.

1929
Die Städtische Straßenbahn wird Teil der Werke der Stadt Halle (WEHAG).

1930
Die erste Buslinie wird eröffnet.

1944
Einführung des Einheitstarifes von 15 Pfennig, der bis 1991 Bestand hatte.

1951
WEHAG und MÜBAG werden vereinigt.

1963
Die Entrichtung des Fahrgeldes erfolgt durch Zahlboxen. Schaffnerbetrieb gibt es nur noch auf den Linien der Überlandbahn.

1971
Die Linie 5 von Halle nach Bad Dürrenberg ist mit 30,7 km die längste Straßenbahnstrecke der DDR.

1976 – 1982
Große Straßenbahnneubaustrecken entstehen im Süden von Halle.

1990
Gründung der Halleschen Verkehrs-AG. Diese übernimmt auch den Busverkehr des Stadtteils Neustadt.

1991
Einführung eines neuen Zeittarifs. Im Busbetrieb kommen erste Niederflurfahrzeuge zum Einsatz.

1992
Einführung von Niederflurtechnik im Straßenbahnbetrieb.

1996

Das Historische Straßenbahndepot Seebener Straße öffnet erstmals seine Pforten und Grundsteinlegung, sowie Richtfest für den neuen Betriebshof Rosengarten.

1997
Inbetriebnahme des neuen Betriebshofes Rosengarten.

1998
Baubeginn für die Straßenbahnneubaustrecke Neustadt - Hauptbahnhof.

1999
Eröffnung des 1. Teilabschnittes der Neubaustrecke nach Neustadt zwischen Rennbahnkreuz und S-Bahnhof Neustadt.

2000
Eröffnung des 2. Teilabschnittes zwischen S-Bahnhof Neustadt und Eselsmühle

2001
Der Tarif des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (MDV) wird eingeführt. Neben elf weiteren Verkehrsunternehmen ist auch die Hallesche Verkehrs-AG Gesellschafter des MDV.

2002
Einweihung der neuen Kopfendstelle am Göttinger Bogen in Neustadt

2003
Einweihung der neuen Wendeschleife Soltauer Straße in Neustadt und Einweihung der neuen Strecke über den Glauchaer Platz

2004
Der erste für Halle entwickelte Niederflurkurzgelenktriebwagen MGTK rollt durch Halle. Umfangreiche Gleisbauarbeiten zur Neugestaltung des halleschen Marktplatzes beginnen. Bedeutendste Veränderung ist die Entfernung des Diagonalgleises zwischen Marktkirche und dem Kaufhaus Wöhrl.

2005
Die Gleisbauarbeiten auf dem Marktplatz sind abgeschlossen. Die zehn den Marktplatz querenden Linien rollen auf neuen Gleisen. Eine wichtige Etappe bei der Umgestaltung des Riebeckplatzes ist geschafft: HAVAG-Bahnen haben freie Fahrt unter dem Riebeckplatz und bedienen die zwei neu entstandenen Haltestellen "Hauptbahnhof" und "Riebeckplatz".

2006

Ab 30. Oktober rollen die Straßenbahnen auf der neuen Gleistrasse vom Stadtteil Neustadt über die Haltestelle "Am Leipziger Turm" direkt bis zum Hauptbahnhof. Nach 8 Jahren Bauzeit findet eines der größten Verkehrsbauprojekte der Halleschen Verkehrs-AG und der Stadt Halle zunächst seinen Abschluss.

2007  
Die HAVAG feiert 125-Jahre Nahverkehr in Halle mit einem großen Fest. Zum Jubiläum erscheint eine neue Chronik "Wie Halle ins Rollen kam" (siehe Shop).

2008 

Die HAVAG übernimmt die Parkeisenbahn Peißnitzexpress von der Stadt.

2009  

Start des Projektes "Service Aktiv" zur Begleitung und Beratung von Fahrgästen.

Einführung einer elektronischen Fahrkarte für Stammkunden (Abokunden) 

2010  

Inbetriebnahme einer Teststraßenbahn, mit deren Hilfe ein satellitengestütztes Navigations- und Verkehrsmanagementsystem erprobt wird.

Jubiläumsfeier 50 Jahre Parkeisenbahn Peißnitzexpress

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